Dienstag , 25 Juli 2017
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UN-Mandat für Afghanistan – Rasmussen gegen Moskau Vorschlag

Der Krieg in Afghanistan ist noch längst nicht beendet. (Bild: dpa)

Gut, aber nicht unbedingt nötig: So sieht Nato-Chef Rasmussen die Notwendigkeit eines neuen UN-Mandats in Afghanistan nach 2014. Moskau warnt das Bündnis davor, sich mit einer Einladung der Afghanen zu begnügen. Der UN-Sicherheitsrat müsse entscheiden.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen meint im Gegensatz zur russischen Regierung, dass Nato-Soldaten auch ohne ein Mandat des UN-Sicherheitsrates nach 2014 als Ausbilder in Afghanistan bleiben könnten. “Wir könnten nach 2014 auf Grundlage einer Einladung der afghanischen Regierung in Afghanistan operieren”, sagte Rasmussen am Montag in Brüssel. “Das würde völlig dem internationalen Recht entsprechen. Wenn wir zusätzlich noch ein Mandat des UN-Sicherheitsrates haben könnten, dann wäre das eine gute Sache.”

Moskaus Nato-Botschafter Nikolai Kortschunow hatte Mitte Oktober gefordert, auch die Ausbildungsmission der Nato brauche ein Mandat des Sicherheitsrates. Diese Mission soll die derzeit 104.000 Soldaten zählende Afghanistan-Schutztruppe Isaf ablösen, die Ende 2014 die Verantwortung für die gesamte Sicherheit im Land an Polizei und Armee Afghanistans übergeben soll.

Vollständiger Beitrag und Quelle:
Tageblatt - UN-Mandat für Afghanistan – Rasmussen gegen Moskau Vorschlag

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