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Traumatisierte Bundeswehrsoldaten: Psychologen warnen vor hoher Dunkelziffer

dapd, Spiegel Online, Christian Gruber vom 25.09.2012

Sie waren im Krieg, haben Tod und Zerstörung hautnah erlebt: Dennoch suchen deutsche Soldaten seltener psychologische Hilfe als ihre Kameraden aus den USA. Wissenschaftler warnen davor, dass posttraumatische Belastungsstörungen häufig unerkannt bleiben.

Deutsche Soldaten scheinen die militärischen Auslandseinsätze der Bundeswehr vergleichsweise gut wegzustecken. Während US-Truppen bei den posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) Raten von 9 bis 20 Prozent aufweisen und britische Einheiten etwa auf 4 Prozent kommen, entwickelten lediglich 2,9 Prozent der in Afghanistan stationierten deutschen Soldaten eine behandlungsbedürftige PTBS. Das hat dieaktuelle Auswertung eines Teams um Hans-Ulrich Wittchen und Sabine Schönfeld vom Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Technischen Universität Dresden ergeben. Seit sich die Bundeswehran militärischen Auslandseinsätzen beteiligt, war seit den frühen neunziger Jahren bereits über eine Viertelmillion deutscher Soldaten teils mehrfach in Afghanistan und auf dem Balkan eingesetzt.

Vollständiger Bericht:
Christian Gruber, Spiegel Online – Traumatisierte Bundeswehrsoldaten

 

 


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