Freitag , 23 Juni 2017
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Strenger Winter in Kabul, beide Vizepräsidenten bedienen sich der Staatskasse

Der Winter ist streng, der Winter ist kalt und erbamungslos in Afghanistan. Das einfach Volk in Afghanistan fühlt sich nicht selten dazu genötigt als allerletzte Konsequenz ihre Kinder zu verkaufen um damit das Überleben der restlichen Familie zu sichern. Dass der Winter keinen Mitbürger verschont, wissen auch die Abgeordneten und die großen politischen Vorbilder des Landes und so trifft wohl jeder für sich so seine Vorkehrungen um gut über den Winter zu gelangen.

Eine Reihe von Abgeordneten unterstellen den beiden Vizepräsidenten Marschall Mohammad Fahim sowie Karim Khalili sich großzügiger als wie angebracht aus der Staatskasse zu bedienen. Allein die finanziellen Aufwendungen für Ihre Wohnunterkünfte belaufen sich auf jährlich 1 Millionen US-Dollar und werden ausschließlich von der Staatskasse bezahlt.

Die Kosten setzen sich aus der Miete für die luxuriösen Gästehäuser (allein 12.000 US-Dollar monatlich), Bürokosten und Kosten für die Sicherheit zusammen, so die Parlamentarierin Shukria Barekzai. Weitere Ausgaben die der Staat ebenso trägt wie zum Beispiel für KFZ, Reisen und andere Immobilien sind darin noch nicht enthalten.
Des Weiteren wird kritisiert, dass das Präsidentenamt missbräuchlicherweise Millionen von Dollar für den Bau luxuriöser Wohnhäuser für hochrangige Regierungsbeamte zuteil werden lässt.

Originalbeitrag:
Radio Azadi

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