Sonntag , 25 Juni 2017
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Mit Warlords zum Frieden

Es wird höchste Zeit, dass Lehren aus dem – vor allem in den Augen vieler Afghanen – gescheiterten Afghanistaneinsatz gezogen werden. Auch von der Bundesregierung. Aber ihre Leitlinien für den künftigen Umgang mit sogenannten fragilen Staaten, die die Minister Guido Westerwelle (Auswärtiges), Thomas de Maizière (Verteidigung) und Dirk Niebel (Entwicklung) in der vorigen Woche vorstellten, gehen in die falsche Richtung. Sie enthalten sogar Elemente einer konservativen Wende rückwärts.

Das liegt nicht so sehr an dem, was in dem Papier steht. Da liest man viel prinzipiell Richtiges, auch wenn das meiste nicht neu ist: Bei künftigen Auslandseinsätzen werde man nur multilateral und mit UN-Mandat handeln. Menschen- und Minderheitenrechten und „vor Ort anerkannten Mechanismen der Konfliktbeilegung“ soll Vorrang eingeräumt werden.

Quelle und vollständiger Bericht:
Kommentar von Thomas Ruttig auf taz.de – Mit Warlords zum Frieden

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