Samstag , 24 Juni 2017
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Mehrere afghanische Schülerinnen wurden in Kabul vergiftet

Reuters, Omar Sobhani

Wie heute ein Mitarbeiter des afghanischen BIldungsministeriums mitteilte, wurden in der Hauptstadt Kabul bisher mindestens 16 Schülerinnen vergiftet.

Amanullah Iman, Sprecher des Bildungsministeriums, sagte, dass die vergifteten Mädchen sofort in ein Krankenhaus eingeliefert wurden und seither unter ärztlicher Beobachtung stehen. Mit Ausnahme von zwei Schülerinnen, wurden bisher alle anderen aus dem Krankenhaus entlassen.

Der Vorfall ereignete sich am frühen Mittwochmorgen um 7 Uhr in der Um-ul-Benin High School im 6. Bezirk von Kabul.

Wie es zu der Vergiftung kam, ist nach bisherigen Ermittlungen unklar. Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums untersuchen weiterhin den Vorfall. Amanullah Iman sagte, das solch ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit schon mal vor kamen. Mal handelte es sich um Giftanschläge durch Aufständische und manchmal waren Umweltgifte der Grund für Vergiftungen dieser Art.

Ein weiterer Regierungsbeamter teilte mit, dass sich in der Nähe der Schule ein Friedhof befindet und vermutet das die Ursache der neuerlichen Vergiftungen wohl dort zu suchen wäre. Ungefährt zeitgleich teilte der afghanische Geheimdienst mit, dass sie Kenntnis darüber haben das die Taliban in mehreren Provinzen in Afghanistan Giftanschläge auf schulische Einrichtungen planen und durchführen.

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