Freitag , 23 Juni 2017
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Klimaschutz in Afghanistan

(c) DW/H.Sirat

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Afghanistan ist dem Kyoto-Protokoll zum weltweiten Klimaschutz beigetreten. In dem kriegsgebeutelten Land ist der Klimawandel eine spürbare Bedrohung.

Er ist schon aus kilometerweiter Entfernung zu sehen: Dicht hängt Smog über der afghanischen Hauptstadt und nimmt den Menschen die Luft zum Atmen. Dicker, dunkler Staub setzt sich auf Gebäuden und Autos ab. Viele Menschen tragen ein Tuch oder eine Maske vor Nase und Mund. Grünanlagen gibt es kaum. Eine Kanalisation wird man hier nicht finden, stinkende Abwässer fließen durch offene Gräben neben der Straße. Etwa 3000 Menschen, so erklärt das nationale Umweltschutzbüro, sterben pro Jahr in Kabul an Atemwegskrankheiten, als Folge der Luftverschmutzung. Laut dem örtlichen Bürgermeisteramt liegt die durchschnittliche Feinstaubbelastung in Kabul bei 190 “Particulate Matter” (PM10, die Messgröße für Feinstaub) – und damit nur knapp unter dem von der Weltgesundheitsorganisation WHO gemessenenen Durchschnittswert in der chinesischen Hauptstadt Peking (121 PM10).

Für eine grüne Zukunft

Afghanistans Beitritt zum Kyoto-Protokoll trat am 23. Juni in Kraft. “Damit ist das Land einen Schritt weiter im Kampf gegen den Klimawandel”, glaubt Ghulam Hassan Amiry, Vorsitzender der Abteilung Klimawandel in der Nationalen Umweltschutz-Agentur (NEPA) Afghanistans. Inoffiziell habe Afghanistan das Kyoto-Protokoll bereits schon vorher beachtet. So waren auf internationalen Klimakonferenzen auch Vertreter aus Afghanistan anwesend. “Aber mit der offiziellen Unterzeichnung können wir von der finanziellen Unterstützung zum Klimaschutz profitieren.” >>weiterlesen

Vollständiger Beitrag und Quelle:
Deutsche Welle (Waslat Hasrat-Nazimi) – Klimaschutz in Afghanistan

 

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