Dienstag , 25 Juli 2017
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Karzai beschuldigt USA die Korruption zu fördern

Der afghanische Präsident Hamid Karzai beschuldigte die USA die Korruption im eigenen Lande zu fördern, gleichzeitig räumte er auch Fälle und Mißstände innerhalb seiner Regierung ein.

In einem Interview mit dem Sender CBS News, sagte Karzai, dass die Methoden wie die USA ihre Großaufträge an afghanische Unternehmen vergeben, die Korruption und Vetternwirtschaft begünstige.

Afghanische Politik-Experten äußerten sich nach Karzai´s CBS Interview gegenüber dem nationalen Nachrichtensender Tolonews. Hierbei gaben sie zwar an, dass Karzai mit seinen Vorwürfen gegenüber den USA nicht ganz unrecht habe. Sie geben aber auch an, dass die andauernden Korruptionsvorwürfe im Präsidentenpalast und gegenüber mehrere seiner Top-Politiker die eigentliche Wurzel des Problems ist.

“Es ist richtig, dass es Ungereimtheiten bei der Vergabe der Aufträge gibt, allerdings findet sich das wahre Problem der Korruption im Präsidentenpalast und diversen Top-Beamten der Regierung Karzai, die bekanntlich in Korruptionsaffären verstrickt sind, aber sich jedwiger Verfolgung sicher sind.”, sagte Mir Ahmad Joyenda, afghanischer Aktivist.

Das Thema der Korruption ist deshalb so aktuell, da sich die afghanische Regierung derzeit darum bemüht die von den internationalen Geberländer bisher zugesagten Finanzhilfen in Höhe von 16 Milliarden US-Dollar zu erhalten.

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