Samstag , 24 Juni 2017
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Interview: Der Psychiater hat die Pistole griffbereit

© Carlos Barria/Reuters

Hunderte deutsche Soldaten leiden unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Der Arzt Stefan Kropp erzählt, wie er das Leiden in Afghanistan behandelt hat.

ZEIT ONLINE: Herr Kropp, Sie sind in Deutschland Chefarzt zweier psychiatrischer Kliniken und hatten in Ihrer Jugend den Wehrdienst verweigert. Trotzdem waren Sie letztes Jahr für einen Monat im Camp der Bundeswehr im afghanischen Masar-i-Scharif als Psychiater tätig. Wie kam es dazu?

Stefan Kropp: Ich habe heute eine andere Einstellung zur Bundeswehr als damals mit 19. Heute kann ich tatsächlich helfen vor Ort, als ausgebildeter Arzt, damals dachte ich mir, dass ich durch den Zivildienst mehr Menschen Gutes tun könnte. Deshalb habe ich mich jetzt dazu entschieden, als Reservist der Bundeswehr im Ausland Verantwortung zu übernehmen. Und das war gut so: Während meiner Zeit in Masar-i-Scharif hatte ich den Eindruck, in kurzer Zeit vielen Menschen helfen zu können – ganz unbürokratisch und fächerübergreifend.

Vollständiges Interview: 
Zeit.de –  Der Psychiater hat die Pistole griffbereit 

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