Freitag , 23 Juni 2017
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Ghazni – islamische Kulturhauptstadt 2013

Die afghanische Stadt Ghazni ist 2013 islamische Kulturhauptstadt in Asien. Die angespannte Sicherheitslage macht Besuche praktisch unmöglich. Deutsche Experten helfen trotzdem bei der Restaurierung der Stadtmauer.

Dass die afghanische Stadt Ghazni – rund 140 Kilometer südwestlich von Kabul an der Straße nach Kandahar – in diesem Jahr gefeiert wird, verdankt sie vor allem Mahmud von Ghazni. Der Herrscher der Ghaznaviden-Dynastie vereinte muslimischen Glauben, persische Sprache und türkische Militärkunst. So herrschte er über ein Imperium, das vom heutigen Iran über Pakistan bis nach Indien reichte. Das war in den Jahrzehnten vor und nach der ersten nachchristlichen Jahrtausendwende. Kein Geringerer als Goethe preist Mahmud für seine Islamisierung Indiens. Er habe der Vielgötterei ein Ende gesetzt.

“Mahmud von Ghazni hat es geschafft, die Stadt zu einer blühenden Hauptstadt zu machen, indem er Künstler, Schriftsteller und Gelehrte aus allen möglichen Regionen Zentralasiens an den Hof holte. Das war etwas, was wir im besten europäischen Sinn als Integration verschiedener Kulturen sehen können”, resümiert Karsten Ley von der Universität Aachen. Er arbeitet mit einem Team für Stadtbaugeschichte an der Sanierung Ghaznis. Weiterlesen

Vollständiger Artikel und Beitrag:
Deutsche Welle – Schwierige Lage für Kulturhauptstadt Ghazni

Ausführliches Interview mit Karsten Ley von der Universität Aachen:
Deutschlandfunk - Ghazni, die islamische Kulturhauptstadt 2013

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