Samstag , 24 Juni 2017
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Der Feind im eigenen Lager

Angreifer in Polizeiuniform

In Afghanistan sterben immer mehr Isaf-Soldaten durch Schüsse afghanischer Uniformierter. Die Angst vor Innentätern ergreift nun auch die Nato.

Der Soldat vor dem Küchengebäude im Feldlager in Masar-i-Scharif ist durch eine schusssichere Weste geschützt, er trägt ein Sturmgewehr. Der Mann kontrolliert jeden, der hinein will. Drinnen, nahe der Essensausgabe, steht ein Kamerad, das G36 über der Schulter. Die beiden heißen hier Guardian Angels – Schutzengel. Sie sollen verhindern, dass im Feldlager ein Attentäter zuschlägt.

Was nach Paranoia klingt, hat einen guten Grund: Die Zahl der Anschläge von sogenannten Innentätern hat 2012 deutlich zugenommen. Allein in der vergangenen Woche starben sechs Nato-Soldaten durch Schüsse von Menschen, denen sie eigentlich vertrauen sollten. 32 solcher Attacken gab es bereits in diesem Jahr – mit 51 Toten. Das sind 14 Prozent aller Gefallenen der Nato-Staaten in diesem Jahr.

Quelle und vollständiger Bericht:
Zeit.de – Der Feind im eigenen Lager

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