Samstag , 24 Juni 2017
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Afghanische Menschenrechtlerin erhält Alternativen Nobelpreis

Stockholm – Der Alternative Nobelpreis ehrt in diesem Jahr den Kampf für Menschenrechte und die Rechte von Frauen in Afghanistan. Die Ärztin und Politikerin Sima Samar bekommt die Auszeichnung für ihren «Mut und ihre Entschlossenheit (…) in einer der instabilsten Regionen der Welt».

Das teilte die Stiftung «Right Livelihood Award» («Preis für richtige Lebensführung») am Donnerstag in Stockholm mit. Samar gehört auch zum Favoritenkreis beim Friedensnobelpreis, der in zwei Wochen in Oslo vergeben wird. Die 55-Jährige startete 1989 die Hilfsorganisation Shuhada, die in Afghanistan Arztpraxen, Spitäler sowie auch Schulen betreibt. Samar war nach der Rückkehr aus dem pakistanischem Exil von 2001 bis 2002 erste Frauenministerin ihres Landes. Sie leitete danach die von ihr gegründete unabhängige Menschenrechtskommission (AIHRC) in Kabul.

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